Foto-Jahrbuch 2017 – So finden Sie Ihre besten Fotos des Jahres

Prägnante Fotos und aussagekräftigen Bilder fassen die wichtigsten Geschichten und Ereignisse des Jahres zusammen. Aber wie finden Sie aus Ihren über das gesamte Jahr aufgenommenen Fotos die wichtigsten, die Ihr ganz persönliches Jahr zusammenfassen?

1. Pflegen Sie Ihre Foto-Bibliothek 
Der Blick auf die vielleicht mehreren Hundert in diesem Jahr aufgenommenen Fotos mag überwältigend erscheinen. Noch mehr kann der Gedanke an die zeitraubende Aufgabe entmutigen, Favoriten aus dieser Bilderflut herauszusuchen. Dabei sind eigentlich nur wenige Schritte erforderlich, um ein aussagekräftiges Portfolio zu erstellen, das die Geschichte ihres Jahres zusammenfasst.
Obwohl es mühsam erscheinen mag, sind das „Entrümpeln“, das Löschen von Duplikaten und misslungenen Fotos sowie die Pflege einer Bibliothek essentiell für jeden Fotografen – und zwar in regelmäßigen Abständen. Denken Sie dabei an die Grundsätze: Weniger ist mehr und Qualität kommt vor Quantität. Auch wenn es schwer fällt: Das Löschen misslungener Bilder erleichtert nicht nur die Festplatte, sondern lässt Sie Ihre guten Fotos und ihre Botschaft wieder erkennen.

2. Für wen erstellen Sie das Jahrbuch?
Bei der Erstellung einer Best of-Sammlung müssen Sie als erstes Ihr Zielpublikum definieren. Stellen Sie sich folgende Fragen: Wem werden Sie Ihre Fotografien zeigen, für wen erstellen Sie das Jahrbuch? Ist es für Familie und Freunde oder für Sie persönlich. Oder möchten Sie sich mit den Fotos vielleicht um einen neuen Job bewerben? Machen Sie sich also zu Anfang klar, on Sie eine intimere, persönliche Geschichte erzählen oder ihre besten kommerziellen Arbeiten präsentieren möchten.

3. Bestimmtes Thema definieren
Ein möglicher Ansatz, um Ihre Lieblingsbilder herauszufiltern ist, ein bestimmtes Thema aufzugreifen. So können Sie Ihre Aufnahmen nach bestimmten Genres wie Landschaften, Portraits, Stillleben, Lifestyle oder Architektur sortieren. Alternativ ist es auch möglich eine Auswahl aus den verschiedene Genres zusammenstellen, um zu zeigen, welches Fotografie-Spektrum Sie beherrschen.
Eine weitere Idee ist es, herauszufinden was dieses vergangene Jahr für Sie bedeutet hat. In diesem Fall kann es helfen zunächst eine Liste mit ihren schönsten, wichtigsten Momenten 2016 aufzuschreiben: Meilensteine, Erfolge, Familienveranstaltungen, Ferien, denkwürdige Momente und Erfahrungen. Es müssen auch nicht immer nur die glücklichen Momente sein. Vielleicht haben Sie dieses Auf und Ab mit der Kamera dokumentiert und können so auch diese Momente verarbeiten.

4. Den Überblick behalten
Ein nützlicher, in der Praxis erprobter Tipp ist, zuerst alle Bilder einheitlich in klein, als sogenannte Thumbnails, anzusehen. Das kann man leicht in Programmen wie Lightroom und anderen Bilddatenbanken einstellen. Die oft zusätzlich anwählbaren Funktionen wie das Markieren oder Vergeben von Sternen helfen außerdem dabei die Favoriten-Bilder schnell zu identifizieren und wiederzufinden. Durch die Betrachtung der Bilder in kleiner Größe, werden Details irrelevant, aber essentielle Aspekte einer guten Fotografie wie der Bildaufbau und Perspektive stechen sofort ins Auge. Auch fallen Duplikate oder sehr ähnliche Bilder auf, die gelöscht werden können. Mit ein wenig Übung können Sie diesen gesamten Prozess relativ zügig durchführen.
Im nächsten Schritt schauen Sie sich die restlichen Fotos in größerer Ansicht an. So werden eklatante Fehler sichtbar, die in Thumbnails nicht zu sehen sind wie etwa ein falsch gesetzter Fokus, überladene Motive etc.

5. Ein Favoriten-Bild pro Monat
Vielleicht könnte für Ihr „Bild des Jahres“ eine Auswahl wie ein Bild pro Monat oder eine Auswahl von Bildern pro Saison gut funktionieren? Alternativ können Sie auch ein oder zwei Top-Urlaubsschüsse oder verschiedene Aufnahmen von Orten und Sehenswürdigkeiten, die sie im Laufe des Jahres bereist haben, in den Favoritenkreis aufnehmen. Fragen Sie doch auch einen anderen Fotografen oder fotoaffinen Freund, einen Blick auf Ihre Aufnahmen zu werfen und Ihnen dabei zu helfen die Auswahl noch weiter zu straffen. Es ist oft schwer die eigenen Arbeiten objektiv zu beurteilen.
Nehmen Sie sich in jedem Fall ausreichend Zeit und überprüfen Sie Ihre Auswahl nach einem zeitlichen Abstand von etwa einem Tag erneut. Wie bei allen Aspekten der Fotografie, ist auch hier wieder Geduld gefragt. Scheinbar uninteressante Bilder können auf den zweiten Blick, ein paar Tage später, eine neue Perspektive eröffnen.
Leider gibt es kein allgemeingültiges Patentrezept. Wir können Ihnen nur Anregungen liefern, die als kreativer Impuls dienen sollen, um Ihren digitalen Workflow zu optimieren.

6. Gestaltungsregeln
Bei der persönlichen Auswahl der besten Bilder des Jahres kommt es nicht auf technisch perfekte Fotografien an. Oft sind es Emotionen, Erinnerungen, die mit einem Bild konnotiert werden. Möchten Sie Ihre Aufnahmen objektiv beurteilen, so sollten Sie sich auch die Regeln zum Bildaufbau und Komposition wieder ins Gedächtnis rufen, die man nicht oft genug wiederholen kann.
Der Goldene Schnitt ist eine seit der Antike bekannte Gestaltungsregel. Es handelt sich um die asymmetrische Teilung einer Strecke, sodass das Verhältnis vom kleineren Teil zum größeren Teil dem des größeren Teils zur Gesamtstrecke entspricht. Durch diese Teilung wird der Bezug zum Ganzen herausgestellt und es verbindet sich auf eindrückliche Weise die Symmetrie mit der Asymmetrie.
Die Drittelregel ist als ein einfaches Hilfsmittel zu betrachten, dass Ihnen dabei hilft, das Motiv aus der Mitte zu rücken. Dies hilft dabei, einen harmonischen Bildaufbau zu erzielen. Man teilt die Bildfläche waagerecht und senkrecht in je drei gleich große Bereiche und versucht, die wesentlichen Motivelemente an den Grenzlinien dieser Bereiche auszurichten oder auf die Schnittpunkte zu legen. Bei vielen Kameras können Sie sich dieses Dreierraster im Display anzeigen lassen.

7. Premiumpro Fotobuch
Ihre finale Auswahl wird Ihnen hoffentlich als Inspiration dienen, um auch im nächsten Jahr Ihre fotografischen Fähigkeiten voranzutreiben und Ihre Leidenschaft für die Fotografie zu erhalten. Für die Ausbelichtung Ihrer „Bilder des Jahres“ sollten Sie nur die beste Qualität auf echtem Fotopapier wählen: unser PremiumPro

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